780/782 – Bremens Entstehung / erste urkundliche Erwähnung
Höre dir an, wo der Hahn gelandet ist.
Vor vielen hundert Jahren lebten in Norddeutschland Menschen, die „heidnisch“ waren. Das bedeutet: Sie glaubten nicht an das Christentum.
Der König Karl der Große wollte das ändern. Er schickte den Priester Willehad 780 in das Gebiet Wigmodien. Der wichtigste Ort in Wigmodien war Bremen.
Im Jahr 782 wurde Bremen zum ersten Mal in einem Text erwähnt. Das ist wichtig, weil wir dadurch wissen: Bremen gab es damals schon.
Im Jahr 787 wurde Bremen noch wichtiger. Die Stadt bekam einen Bischofssitz.
Das heißt: Ein Bischof lebte dort und leitete die Kirche. Der erste Bischof war Willehad.
So begann die Geschichte der Stadt Bremen.
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Warum regierte damals ein Bischof und was machte er?
In der Zeit, als Bremen entstand, gab es noch keinen Bürgermeister. Städte waren noch klein und hatten keine eigene Stadtverwaltung. Die Kirche war damals sehr mächtig. Darum bekam Bremen einen Bischof, der die Stadt leitete. Der Bischof kümmerte sich nicht nur um die Kirche, sondern auch um viele wichtige Entscheidungen in der Stadt. Er bestimmte zum Beispiel, wie Menschen leben sollten, welche Regeln galten und wie die Kirche aufgebaut wurde. So war der Bischof zu dieser Zeit der wichtigste Mann in Bremen.
Die Sage der Gluckhenne
Hier findest du ein Video zu der Sage der Gluckhenne. Eine Sage, die erzählt, wie Bremen entdeckt wurden ist.







