Lernumgebung “GELD – Ohne geht’s nicht”: Informationen für Lehrkräfte

Trailer für Lehrkräfte

Fachlicher Steckbrief

Thema der Lernumgebung

Geld- Ohne geht´s nicht!

Definition zentraler (Fach-)Begriffe zur Klärung des Gegenstandes
Erläuterung zentraler Fakten (und ggf. Daten zur Klärung des Gegenstandes)

Anhand der Konsumausgaben privater Haushalte lässt sich feststellen, dass i.d.R. monatlich feste Ausgaben dominieren und somit nur ein geringer Teil des monatlichen Einkommens für unregelmäßige Ausgaben zur Verfügung steht. Möchte sich ein Haushalt einen Wunsch, wie z.B. ein neues Auto oder einen Urlaub erfüllen, ist i.d.R. das vorherige Ansparen der Geldmittel erforderlich. Eine monatliche Finanzplanung ist somit erforderlich, um laufende Kosten zu decken und genügend Geld für unvorhergesehene Ausgaben sowie für die Erfüllung von Wünschen zu haben.

Gibt es kontroverse Deutungen in der Wissenschaft? – Wissenschaftliche Positionen differenziert darstellen!

Die Verschuldung von Jugendlichen nimmt in Deutschland immer weiter zu. Hierbei spielen insb. Konsumausgaben eine große Rolle. Aus diesem Grund ist eine Sensibilisierung junger Menschen für einen sorgfältigen Umgang mit Geld erforderlich.

Bilder/schematische Darstellungen/Visualisierungen, die helfen, den Gegenstand fachlich zu verstehen

Folgende Visualisierungen haben wir erstellt:

  • Geltungsbereich des Euro (Schaubild)
  • Konsumausgaben privater Haushalte 2022 (Schaubild)
  • Einfacher Wirtschaftskreislauf (Lernvideo)

Eine Übersicht der Währung Euro in Europa und umliegenden Ländern, soll das Verständnis der Verteilung schematisch darstellen.

Didaktischer Steckbrief

Thema der Lernumgebung

Geld- Ohne geht´s nicht!

Laut Bildungsplan sollen Kinder in der Grundschule “Geld als Gegenwert von Ware begreifen” und verstehen, dass “Geld als Tauschmittel und als Gegenwert von Ware” in Zusammenhang mit Konsum, Wünschen und Bedürfnissen steht (Bildungsplan Sachunterricht, 2007). Das wollen wir mit unserer Lernumgebung erreichen und die Kinder gleichzeitig im Umgang mit Geld sensibilisieren und sie auf weiteren Aspekten von Geld (hier vor allem andere Währungen) hinweisen.

Übergeordneter Inhalt
  1. Geld als einheitliches Tauschmittel für Waren und Dienstleistungen.
  2. Einfacher Wirtschaftskreislauf
  3. Planung von Einnahmen und Ausgaben

Teilinhalte und ihre Teilfragen

Woher kommt das Geld?

Wie nutze ich Geld?

Ziele/Lernziele

Die Lernenden erklären sich gegenseitig was sie unter dem Begriff Geld verstehen und erweitern durch das Gespräch kommunikative Fähigkeiten.

Die Lernenden können zuordnen welche Währung zu welchem Land gehört, indem das passende Wort mit dem passenden Schein in das Feld eines Landes gezogen wird.

Die Schülerinnen und Schüler benennen Beispiele für regelmäßige und unregelmäßige monatliche Ausgaben. Sie beschreiben, dass die regelmäßige Ausgaben im Monat i.d.R. überwiegen und können darauf aufbauend begründen, warum größere Ausgaben eine finanzielle Planung erfordern. Weiterhin benennen die Schülerinnen und Schüler Gründe für das Sparen von Geld.

Durch das richtige Zuordnen von Begriffen, können die Kinder benennen was Waren und Dienstleistungen sind. Die Lernenden erläutern den Zusammenhang von Geld und Wirtschaft. Hierzu bringen sie Sätze in die richtige Reihenfolge und tauschen sich mit Mitschüler*innen aus.

Anregung für die Unterrichtsnutzung

Damit die Kinder die Lernumgebung sinnvoll als Lerngegenstand nutzen können, sollten sie darauf hingewiesen werden, dass es wichtig ist die Texte zu lesen und die “Kacheln” immer von oben bis unten zu bearbeiten.

Die Ziele der Kommunikation können erreicht werden, wenn auch zur Partner- und Gruppenarbeit angeregt wird. Der Einstieg in der Kachel “Eher kommt das Geld?” soll zur Diskussion anregen. Es gibt daher kein richtig oder falsch und die Kinder müssen nicht darauf kommen, dass jedes Bild mit dem Thema oder Oberbegriff Geld in Verbindung gebracht werden kann. Beispielsweise wird nicht verlangt, dass die Kinder wissen, dass Kiesel als Synonym verwendet werden kann. Des Weiteren bieten auch die Einteilung in “Ware oder Dienstleistung” Diskussionspotential. Hier wäre es also ebenfalls hilfreich, wenn die Kinder miteinander ins Gespräch kämen, warum sie welches Icon/Beschriftung jeweils zugeordnet haben.

Wenn die Kinder bei den unregelmäßigen und regelmäßigen Kosten ins Gespräch miteinander kommen, ist die Wahrscheinlichkeit höher, dass ein Muster erkannt wird und Beispiele schneller zugeordnet werden könnten.

Gegenwartsbedeutung

Den Schülerinnen und Schülern begegnet Geld in ihrem Alltag. In der Regel nehmen sie dabei den Tauschhandel Geld gegen Ware oder Dienstleistung war, wobei hierbei meistens erwachsene Menschen das Bezahlen durchführen.

Ggf. erhalten einige Kinder bereits eigenes Taschengeld, über das sie frei verfügen können. In der Lernumgebung lernen sie die Vor- und Nachteile von Sparen und Ausgeben kennen und verstehen, aus welchen Gründen größere Ausgaben eine vorherige Sparphase erfordern.

Zugänglichkeit

Die Schülerinnen und Schüler nehmen in ihre Alltag Situationen wahr, in denen Geld gegen Waren oder Dienstleistungen getauscht werden. Ggf. verfügen sie bereits über eigenes Taschengeld und müssen die Wünsche, die sie sich mit dem dem Taschengeld erfüllen wollen, differenzieren und eine Planung der Ausgaben vornehmen.

Die Lernumgebung stellt bereit, dass über dieses zugängliche Thema kommuniziert werden kann, die Schüler*innen spielerisch lernen und das Wissen strukturiert und getestet werden kann.

Zukunftsbedeutung

Der Umgang mit Geld wird für die Schülerinnen und Schüler mit zunehmendem Alter immer bedeutsamer, da sie irgendwann über eigenes Geld verfügen werden und ihre Einnahmen und Ausgaben selbstständig planen müssen.

Exemplarische Bedeutung

Anhand des Einfachen Wirtschaftskreislaufs lernen die Schülerinnen und Schüler erste wirtschaftliche Zusammenhänge kennen. Sie verstehen den Zusammenhang zwischen der Entlohnung von Arbeit durch Lohn oder Gehalt und möglichen Konsumausgaben, die daraufhin getätigt werden können.

Ihr Wissen über den Aufbau des Einfachen Wirtschaftskreislaufs können sie anschließend auf weitere Kreisläufe übertragen.

Bezug zum Perspektivrahmen Sachunterricht

Ökonomisches Handeln (Wirtschaften), S. 32f: Umgang mit dem Taschengeld oder der Klassenkasse: Ausgeben, Sparen oder Ausleihen von Geld

S.35f: Kinder als aktive Konsumenten, Arbeit (Einkommen, Geld, Kreislauf)

Perspektivrahmen Sachunterricht

Gesellschaft für Didaktik des Sachunterrichts e.V.vollständig überarbeitete und erweiterte Auflage . 2013

Differenzierung

Für längere Sachtexte wird zusätzlich eine Audioversion zur Differenzierung angeboten.

Weiterhin kann bei der Bearbeitung der Aufgaben in der Lernumgebung die Sozialform individuell an die Lerngruppe angepasst werden.

Ergänzende Literatur- und Quellenangaben für Pädagog:innen

Medienverwendungsnachweis

Alle Abbildungen: https://pixabay.com/de/

Ausnahmen:

  • Trailervideo für die Lehrkräfte: Abbildungen aus eigener Darstellung
  • Introvideo zur Lernumgebung: Hergestellt auf simpleshow.com mit den dort verwendeten Abbildungen
  • Lernvideo “Geld im Umlauf”: Abbildungen aus eigener Darstellung
  • H5P-Inhalt zu Waren und Dienstleistungen: Eigene Darstellung
  • Darstellung der regelmäßigen und unregelmäßigen Ausgaben: Eigene Darstellung
Online-Hilfe

Übersicht

Das Content-Kit ist ein webbasiertes Content-Publishing-System. Es ermöglicht Personen und Institutionen im Bildungskontext Inhalte (Content) in Form einer Webseite im Internet zu veröffentlichen – und zwar schnell, einfach und ohne über spezielle Programmierkenntnisse zu verfügen. So lassen sich Informations- und Wissensdatenbanken aufbauen, digitale Materialien strukturiert veröffentlichen und mit anderen Menschen teilen.

Das Content-Kit ist vergleichbar mit einem Homepage-Baukasten. In diesem Baukasten stehen diverse Werkzeuge zur Verfügung, mit denen Inhalte und digitale Materialien aufbereitet, strukturiert und systematisiert sowie distribuiert werden können. Dazu werden im Content-Kit Seiten angelegt, die mit Hilfe eines Block-Editors ausgestaltet werden können. Seiten können wiederum anderen Seiten untergeordnet werden (Eltern- & Kind- & Kindeskind-Seiten), lassen sich mit Kategorien und Schlagwörtern verknüpfen und so beliebig strukturieren.

Das Content-Kit basiert architektonisch auf der weltweit am häufigsten eingesetzten Software zur Erstellung von Homepages und Blogs – „WordPress“.

Quick-Start

Das Hauptmenü jeder Content-Kit-Installation besteht aus einem öffentlichen Teil der Internetpräsenz („Dashboard„) und einem individuellen Bereich für accountbezogenen Content („Mein Content„). Der Bereich „Mein Content“ ist erst dann über das Hauptmenü erreichbar, nachdem man sich in seinen eigenen Account eingeloggt hat.

Das „Dashboard“ ist die Startseite der Internetpräsenz. Diese Seite und alle darin aufbereiteten Informationen, Strukturen und Materialien sind für Besucher:innen der Website zugänglich.

Der Bereich „Mein Content“ fungiert als individueller Arbeitsbereich und Ablage für eigene Informationen und Strukturen. Hier können Sie auf alle Inhalte und Materialien zugreifen, die Sie mit ihrem eigenen Benutzerkonto im Content-Kit hinterlegt haben. Über diesen Bereich lassen sich erst einmal unstrukturiert Seiten, Kind-Seiten, Kindeskind-Seiten, Medien und andere Materialien hochladen. Im Anschluss kann aus diesem unsortierten Content eine strukturiert aufbereitete Darstellung werden.

Im Bereich „Mein Content“ hinterlegte Seiten, Medien und weitere Artefakte sind nicht automatisch öffentlich sichtbar. Sie werden es erst dann, wenn sie über die Startseite („Dashboard“) dem öffentlichen Teil der Internetseite „zugewiesen“ werden. Dazu muss die Startseite „bearbeitet“ werden. Hier müssen z.B. individuell erstellte Seiten hinzugefügt werden. Das geschieht über den Bearbeitungsmodus und den darin verfügbaren „Block-Editor“, mit dem z.B. individuell angelegte, weitere Seiten auf der Startseite verknüpft werden. Hierzu steht beispielsweise der Block-Typ „Kacheln“ zur Verfügung.

Die Content-Kit-Funktionen kurz erklärt

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